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Der ungarische Mathematiker Gabor hatte die Theorie des Hologramms mathematisch (mit Hilfe der Fourier-Mathematik u.a.) in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelt. Erst später, u.a. anhand der Hinweise von Gabor, gelang es dann, Laserlicht zu erzeugen, welches es ermöglichte, technisch ein Hologramm anfertigen zu können. |
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Ende der 60er Jahre hat dann der amerikanische Physiologe und Neuro-Psychologe Karl Pribram (Stanford University) sich eingehend mit dem Phänomen des Holographie und der menschlichen Wahrnehmung beschäftigt. Zunächst wies Pribram nach, daß das technische Modell der holografischen Speicherung von visuellen Informationen auch für den Menschen zutrifft. Das bedeutet, daß unsere Erinnerung nicht lokal in irgendwelchen einzelnen Zellen gespeichert ist, sondern verteilt als Interferenzmuster (Hologramm) über ganze Areale. Über das materielle Substrat der Interferenzmuster sind sich die Forscher noch nicht einig, ob nur in den Nervenzellen (Dendritenpotentiale) oder in allen Körperzellen diese Informationsverarbeitung vonstatten geht. |
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Später weitete dann Pribram seine Theorie dahin gehend aus, daß auch alle anderen Sinneseindrücke (auditiv, taktil etc) auf dem holografischen Prinzip basieren. Je tiefer er in diese Materie eindrang, (mit Hilfe des Physikers Bohm, einem Schüler von Einstein) desto deutlicher wurde ihm, daß der ganze Kosmos ein holographisches Universum ist, wobei unser Gehirn wiederum ein Hologramm ist. |
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Diese Theorie hat verschiedene Implikationen für die Primärtherapie und kann gut verschiedene Phänomene in diesem Zusammenhang erklären: Die riesigen Dimensionen unseres Gedächtnisses: Alle unsere Erlebnisse (z.B. unsere Geburt) sind nach der Primärtheorie in unserem System gespeichert. Mit Hilfe der Holografie ist diese enorme Speicherkapazität zu verstehen und technisch machbar. Sich Erinnern: heißt in diesem Modell, einen Laserstrahl in der geeigneten Frequenz auf den holografischen Film zu richten, oder einen Laserstrahl im richtigen Winkel auszurichten. Nur dann erscheint das 3-D Bild richtig, anders nur verschwommen oder gar nicht. In meiner Theorie vergleiche ich den Laserstrahl mit meinem Bewußtsein, bzw. Gefühl. Je näher ich mit meinem Gefühl an das ursprüngliche (nicht-bewußte Gefühl) heranrücke, desto schärfer wird das Bild, bis ich genau in der ursprünglichen Frequenz bin, dann taucht relativ plötzlich das ganz ursprüngliche Geschehen auf. Assoziationen: ein Gegenstand ist beispielsweise mit einer bestimmten Episode unseres Lebens verknüpft. Technisch gesehen: Wenn ich einen einzigen Laserstrahl gleichzeitig von 2 Objekten interferieren lasse auf einem Film, dann in einem zweiten Schritt den Laserstrahl auf dem einen Objekt nur reflektieren lasse durch den holografischen Film (Hologramm) hindurch, dann erscheint das 2. Objekt in 3-D als Hologramm (siehe auch Grafik). Auf technischen Wege wurde eine Assoziation <wachgerufen>, Ketten von ähnlichen Situationen: Dieses Phänomen taucht in der Primärtherapie oft auf. Es handelt sich um gespeicherte Ereignisse, die in ähnlicher, leicht abgewandelter Form sich immer wiederholt haben, später vielleicht nur auf einer symbolischen Ebene, die alle aber das gleiche ursprüngliche Erlebnis beinhalten. Unser Mind ist in der PT fähig, diese Situation ohne viel Anstrengung entlang zu gehen. Von der technischen Seite eher heißt das, daß der Laserstrahl nur eine minimale Winkeländerung (Analogie für <Ähnlich>) vorgenommen hat, um im gleichen Speichermedium, z.B. einem Kristall, ein neues ähnliches Ereignis zu speichern. Bei der Hervorholung der Erinnerung passiert dann das Selbe: eine kleine Winkeländerung bewirkt ein neues, aber ähnliches Ereignis. Tiefere Implikationen der Theorie: Den "unberührten" Referenzstrahl (siehe Grafik), der zur Erzeugung eines holografischen Interferenzmusters notwendig ist, könnte man mit einem Strahl unseres "reinen" Bewußtseins vergleichen, bzw. unserem innewohnenden Spirit-Selbst, welches von äußeren Realität nicht berührt ist, aber die Grundlage für alle Phänomene in der äußeren Welt ist. |
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