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Etwas Tiefes in uns treibt uns an, aus dem eben beschriebenen Zustand herauszukommen. Es kommt nun darauf an, einen Weg zu diesen verschütteten Gefühlen, Bedürfnissen und Energien zu finden, durch das Abwehrverhalten hindurch. |
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Der primäre Gefühlsbereich zeichnet sich aus durch ein intensives - Leib und Seele umfassendes - Fühlen und Empfinden von Schmerz, Wehmut, Sehnsucht, Traurigkeit, Wut, Verzweiflung und Freude. Der Kern dieser Erfahrung: ICH FÜHLE MICH, ICH BIN DAS. Somit ist ein primäres Erlebnis trotz des Schmerzes und der Traurigkeit eine der positivsten Erfahrungen, die ich machen kann. |
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Der therapeutische Prozeß geht dahin, dieses <TIEFERE ICH>, welches in diesen Erfahrungen zum Vorschein kommt, zu nähren und zu fördern, es mehr und mehr in unser Alltags-Bewußtsein, unser Alltags-Leben zu bringen. Es besteht eine starke gegenseitige Anregung, Auseinandersetzung zwischen <therapeutischer> Situation im Center und der Situation <draußen>. Das Ganze ist ein behutsames Hinabsteigen in diesen verschütteten Bereich. Jedes Wahrnehmen des SCHMERZES führt nun zu einer Weitung des Bewußtseins in Richtung leiblich-seelische Gesundheit, zu mehr (Mit-)Gefühl für uns, andere Menschen, die Natur. Alles, was zwischen dem Klienten und seinem inneren Gefühl, inneren Gewahrsein steht, muß an die Oberfläche, gefühlt und hinter sich gelassen werden. Dabei geht der Klient immer wieder durch diese Barriere Nicht-Fühlen => Fühlen durch, also von einer ängstlichen Haltung her (= Kampf / Flucht-Reaktion) hin zu einem fühlenden Wahrnehmen. Verschiedene Phasen der Emotionalität werden während der Therapie durchlaufen. Hier zählt die Erfahrung und das Einfühlungsvermögen der Therapeuten, dies richtig zu erkennen. |
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