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Vor der Therapie:
spürte ich mich selber wenig, merkte nicht, wenn ich über meine Kräfte arbeitete, bis mich oft eine Grippe „erwischte“, was ich als Störung bzw. lästige Unterbrechung erlebte.
Ich dachte immer, ich sei ein fröhlicher, lebenslustiger Mensch, was auch von meinem christlichen Weltbild her gar nicht anders sein konnte/durfte. So traf mich 2 x in meinem Leben die „Diagnose Depression“ ziemlich hart.
Sehr unangenehm waren Panikattacken, die bei Autobahnfahrten auftraten.
Beziehungsfähig fühlte ich mich schon, aber.......

Im nachhinein sehe ich, dass ich nicht im Moment lebte, sondern sehr getrieben war. In meiner Arbeit als Erzieherin ging ich so ähnlich mit den Kindern um, wie ich es als Kind erlebt hatte (streng, mit Druck, etwas distanziert...)

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Statements über die PT

Depression

Während der Therapie:
seit einem intensiven Geburtserlebnis während des Intensivkurses, in dem ich mich als schwach und hilflos erlebte, durch die Unterstützung der Therapeuten jedoch das Gefühl bekam, stärker zu sein und etwas verändern zu können, sind meine Panikattacken beim Auto fahren so gut wie verschwunden
in einem weiteren Erlebnis aus früher Kindheit fühlte ich Hautkontakt und eine tiefe Geborgenheit und auch Dankbarkeit meiner Mutter gegenüber

In der Konfrontation mit anderen lernte ich, mich zu wehren und nicht so leicht klein beizugeben.Es fiel mir nicht immer leicht, anzunehmen, was andere mir sagten und meine Sturheit zu durchbrechen, aber ich freundete mich doch immer mehr mit meinen Schwächen, die auch zu mir dazugehören, an.

J.M. • Linz